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There exists a translation of all this. The whole thing starts with a german male one named Martin:
Hallo Jan,
zum einen herzlichen Glückwunsch dazu, daß sich endlich auch im
deutschsprachigen Umfeld jemand mit dem Thema Keuschheitsgürtel
beschaeftigt, zum anderen gleich eine Kritik, für die Du wahrscheinlich
nichts kannst: der Aufbau Deiner Seiten ist momentan eine arge
Geduldsprobe...
Nichtsdestotrotz: ich bin sehr an Informationen über KGs für Frauen
interessiert, da mich das Thema sehr anmacht. Immerhin kannte ich mal aus der
hiesigen SM-Szene ein Paar, bei dem die Frau einen KG trug, dessen
Taillenband sogar verschweißt war (das Schrittband natürlich nicht!) und
korrespondiere hier im Netz auch seit Monaten mit einer Frau, die seit
Oktober in einen KG eingeschlossen ist.
Meld Dich doch einfach mal...
Martin
I asked him about further information, especially about the problem of pregnancy or what about if they break of in the case of the woman with the fixed waist band. He answered:
Hallo Jan,
es hat etwas gedauert, bis ich mich nun wieder gemeldet habe. Die Zeit, die
Zeit... Daher habe ich auch noch nicht wieder mit der Frau "gesprochen", die
seit Oktober im KG steckt. Sie trägt einen "Tollyboy", allerdings ohne
sekundäres Schild, weil die Hygieneprobleme damit untragbar wurden. Deshalb
untragbar, weil sie in ihren KG wirklich ununterbrochen eingeschlossen ist.
Ihr Mann ist oft wochenlang verreist! Lediglich nach Ende (!) der
Regelblutung schließt er sie für ein gründliches Vollbad kurz auf und
reinigt dann auch den Keuschheitsgürtel. Daher mußte ein erster Versuch mit
sekundärem Schild in einem "Blutbad" enden (das aufgrund der Abwesenheit des
Ehemannes einige Tage dauerte!). Ich will versuchen, sie zu überreden, ihre
Berichte, die sie mir geschickt hat, Deiner Homepage zur Verfügung zu
stellen. Ich glaube, sie kennt Deine Seite (und klagt auch über die
Langsamkeit!). Wenn sie sich meldet, wird sie das unter dem Namen Anni oder
so ähnlich tun.
Von der anderen Frau mit dem verschweißten Taillenband habe ich eine
verspätete Weihnachtskarte gekriegt, d. h. von den beiden (sie sind immer
noch verheiratet...). Ich habe darauf mal dort angerufen: sie trägt das
Taillenband noch immer, ist allerdings nur noch selten (meist an Wochenenden)
verschlossen. Offenbar hat der Reiz des Keuschheitgürtelteils abgenommen
(schade eigentlich), aber das Taillenband hat sie noch um, weil es beim
Öffnen für immer zerstört würde und weil sie sich auch im Lauf der Jahre
doch an den Druck gewöhnt hat (sie sagt, daß sie gar nicht mehr wüßte,
wie es wäre, ganz tief durchzuatmen, daß die dadurch erzwungene
Wespentaille aber auch den Vorteil hätte, als Essbremse zu wirken (Martina
hält ihr Gewicht ohne Probleme, seit sie das Band trägt). Immerhin hat sie
das Band jetzt schon etwa fünf Jahre um. Sie will es auch nur abnehmen
lassen, wenn sie sicher wäre, schwanger zu sein, hat aber auch noch keine
Ambitionen in dieser Richtung. Sie weiss allerdings auch, daß sie das
Taillenband auftrennen lassen wird, wenn die Gummiunterlage mal kaputtgehen
sollte. Sie hat zum Glück nur selten Hautprobleme, und das Edelstahlband ist
mit einem Neopren-Gummistreifen unterlegt, der noch keinerlei
Alterserscheinungen zeigt, obwohl sie sogar hin und wieder in die Sauna geht.
Da die beiden aber die Idee des Dauerhaften so reizvoll finden, überlegen
sie übrigens sogar, ob Martina nicht dauerhaft verschweißte Bänder um die
Handgelenke bekommen sollte!
Dabei fange ich schon wieder an zu fantasieren und überlege, ob ich es
erotisch fände, wenn bei Martina (oder besser noch einer Frau, die zu mir
gehört) dann das Schrittband auch verschweißt wäre... Welche Gefühle dann
im Laufe der Jahre auftreten würden...
Bis bald alles Gute, ich werde mich mal an Anni wenden
Martin
Then Anni mailed me. The following is an excerpt of her first mail to me:
[...]
Ich weiss selbst, daß es fast unmöglich ist, etwas über Frauen zu erfahren, die einen Keuschheitsgürtel tragen. Ich will daher gerne dazu beitragen, daß das Informationsangebot zu diesem Thema etwas erweitert wird.
Die wenigen Berichte, die man im Netz oder auch in Büchern zu Frauen in Keuschheitsgürteln findet, sind meist zu sehr aus der Sicht eines Mannes dargestellt und vernachlässigen die Gefühle der Frauen dabei meist völlig.
Dabei glaube ich, daß es eine ganze Menge Frauen gibt, die einen Keuschheitsgürtel besitzen und auch tragen (zumindest gelegentlich). Die Gründe dafür mögen sehr zahlreich sein und ich würde auch gerne wissen, was es da alles für Varianten gibt. Viele tragen ihren Keuschheitsgürtel wahrscheinlich nur, um Ihrem Freund oder Mann eine Freude zu machen und sind froh, wenn sie ihn bereits nach wenigen Stunden oder gar nur Minuten wieder ablegen können. Wer das macht, weiss noch nichts darüber, was es bedeutet, einen Keuschheitsgürtel im Alltag zu tragen. Erst wenn man einen Keuschheitsgürtel mindestens ein bis zwei Wochen durchgehend ohne die kleinste Unterbrechung getragen hat, kann man wirklich mitreden; dann hat man zumindest einen Teil der Probleme und Gefühle damit selbst in Erfahrung gebracht.
[...]
Zu Schluß noch eine Bitte. Mich würde es unwahrscheinlich interessieren, etwas über Frauen zu erfahren, die dazu gezwungen wurden oder werden, einen Keuschheitsgürtel zu tragen. Wie sind ihre Gefühle ? Können sie sich mit ihrer Situation abfinden ? Wie kommen sie mit der Körperhygiene oder mit gesundheitlichen Problemen zurecht ? Es ist nicht so, daß ich so etwas gutheiße - ganz im Gegenteil. Da ich selbst meinen Keuschheitsgürtel freiwillig trage, kann ich mich (leider ?) nicht in die Lage derer versetzen, bei denen das nicht so ist. Aber wissen würde ich es schon sehr gerne. Über die wirklich grausame Methode zur Keuschhaltung von Frauen, der Infibulation, gibt es ja erstaunlich viel Informationen. Mich wundert es immer wieder, daß das Thema Keuschheitsgürtel da so kurz kommt. Ich wäre sehr daran interessiert, wenn Du irgendwelche Infos aus diesem Themenbereich hättest oder über Deine Kontakte in Erfahrung bringen kannst. Für mich ist der Keuschheitsgürtel bereits jetzt zu einem interessanten Teil Lebens- erfahrung geworden und ich möchte mich zu diesem Thema so umfangreich wie möglich informieren.
[...]
Her second letter:
Hallo Jan,
hier sind nun die Berichte über meine Erfahrungen mit dem Keuschheitsgürtel. Ich habe sie unten angefügt. Die Umlaute habe ich beibehalten, da sie bei Dir ja in halbwegs verwertbarer Form angekommen sind.
Bei der Aufbereitung des gesamten Texts, der aus mehreren von mir an interessierte versendeten eMails stammt, habe ich eine Einteilung in drei Kapitel vorgenommen. Jedes Kapitel bezieht sich auf einen anderen Zeitraum. Ich habe außerdem einige Überschriften eingefügt, um die mittlerweile recht große Menge an Text zu strukturieren.
Wenn Du den Text liest, wirst Du feststellen, daß das Ganze noch einer Fortsetzung bedarf. Ich werde sie schreiben, sobald ich wieder neue Erfahrungen gesammelt habe. Das kann aber auch erst in ein paar Monaten sein. Falls Du interessiert bist, werde ich Dir auch die neuen Texte schicken.
[...]
In vorerst drei Kapiteln
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September 1996
1. Kapitel: Erste Erfahrungen mit meinem Keuschheitsgürtel
Vor einiger Zeit hatte ich die Idee, daß eine längere Phase völliger sexueller Enthaltsamkeit, ich dachte da so an ein halbes Jahr, meine Erfahrungen sehr bereichern könnte. Mit völliger sexueller Enthaltsamkeit meine ich dabei insbesondere die Vermeidung von Selbstbefriedigung. Da mein Mann häufig für längere Zeit verreist ist, habe ich ohnehin nur selten Geschlechtsverkehr; fremdgehen kommt für mich nicht in Frage.
Meinen Hang zur Selbstbefriedigung schaffe ich aber nicht mit meinem Verstand allein zu unterdrücken. Ich habe es zwar schon mehrmals versucht, doch jeder Versuch scheiterte schon nach sehr kurzer Zeit. Meist begann es damit, daß ich (oft zuerst unbewußt) meine Muschi zart mit meinen Fingern berührte. Es endete nicht selten mit einem Orgasmus.
Auf die Idee, einen Keuschheitsgürtel zu tragen, brachte mich eine Freundin. Sie machte eigentlich nur einen Scherz damit, daß ich mir doch einen Keuschheitsgürtel anlegen lassen sollte, wenn ich mich sonst nicht beherrschen könnte. Dieser Scherz wurde für mich dann zunehmend zur Realität. Nachdem ich mich so gut wie möglich darüber informiert hatte, wo es gute Keuschheitsgürtel gibt, bestellte ich einen solchen bei Constance Enterprises in den USA (Es ist ein Gürtel von La Ceinture de Chastete; eine genaue Beschreibung dieses Gürtels folgt unten). Dieser Gürtel wurde genau nach meinen Maßen gefertigt, die ich in eine längere Tabelle eintragen mußte. In Deutschland habe ich keine Quelle gefunden, die gute Keuschheitsgürtel zu einem akzeptablen Preis anbietet. Es dauerte dann mehr als zwei Monate, bis ich den Gürtel endlich hatte.
Auf den ersten Blick sah der Gürtel relativ bequem aus (eine genaue Beschreibung folgt weiter unten). Ich legte ihn zunächst für einige Minuten an, um festzustellen, ob er auch paßte. - Er war zwar eng, aber er paßte sehr gut. So beschloß ich, bald mit einer Keuschheits- phase zu beginnen, die ich nicht mehr jederzeit beenden konnte. An einem Freitag deponierte ich dann beide Schlüssel des Gürtels im Safe einer etwa 200 km entfernten Bank. Als ich wieder zuhause war, hatte die Bank bereits geschlossen. Ohne lange zu zögern, legte ich den Gürtel an und ließ das Schloß einschnappen. Auch wenn ich es wollte, konnte ich mich nun bis Montag nicht mehr daraus befreien.
Die ersten Stunden verliefen problemlos, auch das Pissen ging erstaunlich gut, es war allerdings sehr ungewohnt, es nicht mit nacktem Unterkörper zu tun. Die erste Nacht verlief auch ganz gut. Ich wachte allerdings einige Male auf, weil sich meine Haut bei manchen Bewegungen im Schlaf wohl etwas unter dem Gürtel einklemmte. Der darauffolgende Samstag wurde aber bald schon sehr unangenehm.
Ich hatte mir vorgenommen, möglichst nicht an den Gürtel zu denken und mich von ihm in meinem Tagesablauf nicht stören zu lassen. So begann ich den Tag mit meinem allmorgendlichen Waldlauf. Das war aber ein großer Fehler, da ich mir dabei die Haut an mehreren Stellen wund scheuerte. Der Rest des Wochenendes war eine Quälerei, da sich einige Stellen bald entzündeten. Mit möglichst wenig Körperbewegung verbrachte ich dann den Rest des Wochenendes. Am Montag fuhr ich so schnell ich konnte zu meinem Banksafe, um mir den Schlüssel für meine Befreiung zu holen.
Nach meinem ersten qualvollen Trageversuch habe ich den Gürtel einen ganzen Monat nicht mehr angefaßt. Doch dann habe ich es immer wieder neu versucht, mich an ihn zu gewöhnen. Mittlerweile habe ich das Tragen des Gürtels schon deutlich besser im Griff. Ich mußte allerdings lernen, meine Körperbewegungen so anzupassen, daß möglichst wenig Reibung entstehen kann und ein Einklemmen von Haut vermieden wird. Auf sportliche Aktivitäten muß ich weitgehend verzichten, wenn ich den Gürtel trage, das ist sehr schade.
Und so ist mein Keuschheitsgürtel konstruiert:
Er besteht aus einem etwa 4 cm breiten Taillenband aus Edelstahl. Dieser Stahl ist so flexibel, daß das Band keine Scharniere braucht. Man kann es relativ leicht genügend weit aufbiegen, um es von unten über die Hüfte ziehen zu können. Das Band ist innen und an den Kanten mit Gummi überzogen. An einer Seite befinden sich vorne drei runde Stifte, die man durch runde Löcher an der anderen Seite des Bandes stecken muß. Mit diesen Stiften wird dann auch das Schrittband fixiert; es enthält ebenfalls drei runde Löcher. Der mittlere der Stifte ist dicker und länger und enthält eine seitliche Bohrung zur Aufnahme eines Verschlußstiftes.
Das Schrittband bedeckt den gesamten Schambereich bist kurz vor der Poöffnung. Es besteht ebenfalls aus Edelstahl und ist an den Rändern und zum Teil auch innen mit Gummi gepolstert. Nur im Bereich meiner Muschi ist aus hygienischen Gründen kein Gummi. Über die ganze Länge meiner Muschi hat das Band einen schmalen Schlitz für den Gang zur Toilette. Am unteren Ende des Schrittbandes sind zwei doppelreihige Stahlketten befestigt, die dann über meine Pobacken bis zum Taillenband gehen. Die Ketten sind unlösbar mit dem Taillen- und dem Schrittband verbunden.
Der Verschluß des Gürtels ist eine sehr interessante Konstruktion. Er besteht aus einem relativ normalen kleinen Sicherheits-Vorhängeschloß, dessen Bügel in einen Stahlflansch geschoben wird. Ein an der Ober- seite des Schlosses befindlicher kleiner Stift schiebt sich beim Schließen des Schloßes sehr exakt in die seitliche Öffnung des am Taillenband befindlichen Stiftes. Der Stahlflansch sorgt dafür, daß das Schloß nicht hin und her wackelt und, daß man den Bügel des Schloßes nicht mit einem Werkzeug durchtrennen kann.
Der geschlossene Gürtel sitzt extrem eng an meinem Körper, sowohl in der Taille wie auch im Schritt. Im Schritt liegt er sogar so eng an, daß meine Schamlippen unten etwas aus dem Schlitz im Schrittband heraustreten. So lange ich den Gürtel trage, ist es für mich völlig unmöglich, mich mit meinen Händen bis zum Orgasmus zu bringen. Unter das Schrittband läßt sich kein Finger weit genug hineinschieben und eine Berührung der Schamlippen reicht für eine Befriedigung nicht aus. Andererseits übertragen die Metallkannten einen leichten Reiz auf meine Schamlippen und erhöhen in mir den Wunsch, mehr zu bekommen, was dann aber nicht geht. Für eine kurze Zeit ist das schon ein irres Gefühl.
Um auch ein Berühren der Schamlippen verhindern zu können, habe ich mir noch ein Zusatzteil mitbestellt, ein sogenanntes sekundäres Schild. Dieses Teil ist gebogener Edelstahlstreifen, der unten am Schrittband eingehakt werden kann. Oben kann er durch das gleiche Schloß wie der Rest gesichert werden. Dieses Teil habe ich aber noch nicht oft benutzt, da die Körperhygiene damit noch schwieriger wird.
Und so steht es mit der Körperhygiene:
An das Pissen durch die Öffnung im Schrittband konnte ich mich schnell gewöhnen. Das einzige Problem dabei ist, daß immer etwas Pipi zwischen das Schrittband und die Haut gelangt. Da das Band sehr eng anliegt, schaffe ich es nicht, alles mit Papier abzutrocknen. Die übrig bleibenden Tropfen fange ich mit einer Binde auf, die ich ständig in mein Höschen lege, wenn ich den Gürtel trage. Um mich so gut es geht zu reinigen, dusche ich jeden morgen und versuche dabei, möglichst viel Wasser unter das Schrittband zu bringen. Sehr gut geht das aber nicht, und ein unangenehmer Geruch läßt sich nach ein paar Tagen nicht mehr vermeiden.
Das Großgeschäft kann ich mittlerweile so verrichten, daß kaum etwas verschmutzt. Ich muß mich dazu allerdings kerzengerade auf das Klo setzen. Anfangs habe ich mich oft zu weit nach vorne gebäugt, dann sind die hinteren Ketten leider etwas im Weg und es hilft nur noch der Gang unter die Dusche. Während meiner Periode habe ich den Gürtel bisher noch nicht getragen, da ich mich nach einiger Tragezeit auch so schon schmutzig genug fühle.
Mein größtes Problem beim Tragen des Gürtels:
Es ist das enge und feste Taillenband. Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen. Der Gürtel ist für mich ständig präsent und nach einigen Tagen sehne ich mir nichts mehr herbei, als ihn wieder abzulegen. Meine längste Tragezeit war bisher zwei Wochen.
Der sichere Ort für den Schlüssel:
Bisher habe ich den Schlüssel noch immer selbst verwaltet. Durch das Aufbewahren in dem weit entfernten Banksafe war die Hürde, den Gürtel zu öffnen, schon sehr groß. Ich habe vor, den Schlüssel irgendwann an meinen Mann zu übergebenen, was ihm sicherlich sehr gefallen wird. Zuvor will ich aber sicher sein, daß ich auch deutlich längere Tragezeiten beherrschen kann. Ob ich das einmal schaffen werde, weiß ich noch nicht. Das Ziel von einem halben Jahr ununterbrochener erzwungener Keuschheit, scheint mir noch nicht greifbar.
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Ende November 1996
2. Kapitel: Der Verlust der Schlüsselgewalt
In Bezug auf mein Keuschheitsabenteuer hat sich mittlerweile einiges wesentlich geändert. Ich trage den Gürtel nun sein fast 2 Monaten ständig und habe keinen Zugriff mehr auf den Schlüssel. Ich hätte vorher nie gedacht, daß ich das schaffen würde, doch man kann sich anscheinend an fast alles gewöhnen. Ich will nun berichten, wie es dazu kam.
Für einen erneuten Versuch legte ich mir den Gürtel am 04.10 mal wieder an. Bis darauf, daß mich das Taillenband ständig störte (insbesondere bei der Hausarbeit und wenn ich mich um die Kinder kümmern mußte), habe ich die ersten zwei Wochen insgesamt erstaunlich gut überstanden und so wollte ich es noch ein paar Tage länger versuchen, zumindest über das Wochenende.
Doch dann passierte es, daß mein Mann samstags eine Woche früher als erwartet zurückkam. Ich hatte nun keine Möglichkeit mehr, den Schlüssel vor Montag zu holen. Bis zum Abend konnte ich den Gürtel noch vor ihm verbergen, doch im Bett bemerkte er ihn dann. Einem ersten Erstaunen wich die totale Begeisterung. So erzählte ich ihm, was ich ursprünglich vorhatte (Keuschheit für ein halbes Jahr). Er schaffte es, mich dazu zu überreden, ihm den Schlüssel anzuvertrauen, was dann am Montag darauf geschah. Wir vereinbarten, daß die Keuschheitsphase bis zum 01.05.97 zu dauern hat. Und wie ich ihn kenne, wird er da sehr hart bleiben (außer in wirklichen Notfällen).
Als ich mir richtig bewußt darüber wurde, auf was ich mich da eingelassen hatte, durchlebte ich ein paar schreckliche Tage. Der Gürtel störte mich ständig und ich wollte ihn nur noch loswerden. Ich dachte mehrfach daran, ihn aufzubrechen. Doch diesen Triumph wollte ich meinem Mann dann doch nicht gönnen und so hielt ich durch.
Als ich mich dann mit meinem Schicksal abzufinden begann, kam meine Periode.
Ich hatte zunächst erhebliche Probleme mit der Hygiene. Ich bettelte meinen
Mann mehrfach an, mich doch wenigstens einmal pro Tag kurz für ein Waschen
aufzuschließen. Doch da blieb er hart und meinte, ich würde es auch
schaffen müssen, wenn er gerade nicht da wäre. Und so überstand ich das auch
irgendwie.
Als meine Tage vorbei waren, schloß mich mein Mann für eine kurze Zeit auf
und reinigte mich und den Gürtel. Er achtete sehr genau darauf, daß ich
mich während dieser Zeit nicht selbst berührte. Dann legte er mir den
Gürtel wieder um und verschloß ihn.
Nachdem ich das überstanden hatte, ging das Tragen des Gürtels zunehmend besser. Selbst das Taillenband stört mich mittlerweile kaum noch. Es gibt manchmal sogar Zeiten, in denen ich vergesse, daß ich den Gürtel umhabe. Als mein Mann aber vor gut einer Woche wieder auf Dienstreise ging, legte er mir noch das sekundäre Schild an. Er hatte bemerkt, daß ich mich im Bett oft an meinen unten heraustretenden Schamlippen streichele, das wollte er nun für eine gewisse Zeit verhindert wissen.
An den rein mechanischen Trageeigenschaften des Gürtels ändert das relativ wenig. Es war mir in den ersten Tagen mit diesem Schild jedoch sehr komisch, wenn ich zwischen meine Beine faßte und nichts mehr von mir spürte, nur noch Metall.
Das größte Problem damit ist aber, daß das ganze extrem schwer sauber zu halten ist, vor allem wird damit jeder Toilettengang sehr zeitaufwendig. Und dann geschah noch das schlimmste, was kommen konnte: meine Periode kam am vorigen Wochenende etwa eine Woche früher, als ich es erwartet hatte. Wäre sie wie geplant gekommen, wäre mein Mann wieder da gewesen und hätte mich von diesem Zusatzschild befreien können. Jetzt muß ich aber damit zurechtkommen.
Am letzten Wochenende trieb mich das fast wieder bis zur Verzweiflung. Mehrfach dachte ich daran, das Schild abzureißen oder gar den Gürtel zu zerstören. Bisher bin ich aber stark geblieben.
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Anfang Januar 1997
3. Kapitel: Der Alltag mit dem Keuschheitsgürtel
Ich kann es selbst kaum glauben - ich trage meinem Keuschheitsgürtel immer noch. Ich habe es anfangs nicht für möglich gehalten, daß ich diesen gnadenlosen Quälgeist so lange ertragen kann. Der wesentliche Durchbruch geschah hauptsächlich dadurch, daß ich die Schlüsselgewalt abgegeben habe.
Hätte ich den Schlüssel selbst behalten - egal wie weit entfernt ich ihn deponiert hätte - ich hätte ganz sicher vorher aufgegeben. Doch das ist jetzt nicht so leicht möglich, denn ich würde diese Schwäche in jedem Fall meinem Mann zeigen. Aber das ist etwas, was ich unbedingt vermeiden will und nur das allein hält mich manchmal davon ab, den Gürtel zu zerstören.
Insgesamt komme ich mit dem Gürtel mittlerweile meist ganz gut zurecht. Die anfangs sehr häufigen Probleme mit den wunden Stellen unter dem Taillenband sind fast kein Thema mehr. Um sie zu vermeiden, ist allerdings ein ständiger Pflegeaufwand erforderlich. Ich muß peinlichst genau darauf achten, daß es unter dem Gürtel nicht feucht wird. Das heißt, daß ich mir mit dem Abtrocknen nach dem Duschen sehr große Mühe geben muß und daß ich immer genügend Puder zwischen Haut und Taillenband verwenden muß. Auch wenn ich mal stark schwitze, muß ich sehr schnell dafür sorgen, daß es unter dem Taillenband trocken wird.
Auch die normale Hygiene habe ich mittlerweile einigermassen im Griff, zumindest solange ich nicht das sekundäre Schild trage. Ein ausgiebiges Duschen pro Tag reicht, um die Geruchsprobleme in akzeptablen Grenzen zu halten. Daß ich mich so allerdings wirklich sauber fühle, kann ich nicht behaupten; ich kann aber damit leben und andere merken es nicht. Ich wechsele täglich meinen Slip, was ich sonst allerdings auch meist tat. außerdem trage ich ständig eine Binde in meinem Slip, um die nach einem Gang zur Toilette verbleibenden Urintropfen aufzufangen.
Während meiner Tage ist es da schon schwieriger; mit etwas Mühe schaffe ich es mittlerweile, eine dünne Binde unter das Metall zu schieben. Dazu muß ich mich allerdings auf den Rücken legen und meine Beine geschickt anwinkeln, um für einen kleinen Abstand des Metallschilds von meinem Körper zu sorgen. Zusätzlich zu dieser dünnen Binde unter dem Schild benutze ich dann noch eine dickere Binde in meinem Slip.
Das sekundäre Schild habe ich bisher nur das eine Mal getragen (abgesehen von einigen anfänglichen kurzen Versuchen), aber das hat mir völlig gereicht. Bereits ein normaler Toilettengang damit ist schon eine ziemliche Schweinerei und die Zeit der Regelblutungen ist damit wirklich nicht akzeptabel. Meinem Mann hat es auch sehr leid getan, daß ich meine Tage bekam, als ich es noch trug. Doch er war ja leider nicht da, als meine Tage etwas früher als erwartet kamen. Als er dann da war, durfte ich ausgiebig ohne Gürtel baden - natürlich nur unter seiner Aufsicht. Und den Gürtel durfte ich danach ebenfalls gründlich reinigen. Weihnachten hat er mir ein Baden ohne Gürtel nochmals erlaubt - natürlich ohne mir die Möglichkeit zu geben, mich befriedigen zu können. Und er will mir ein solches Baden auch in Zukunft gelegentlich gestatten, zumindest nach meinen Tagen. Das macht das Ganze schon viel erträglicher.
Über den Nutzen des sekundären Schildes:
Der Nutzen dieses Teils ist relativ gering. Es verhindert zwar, daß ich meine Schamlippen berühren kann, aber damit allein würde ich nicht zu einem Orgasmus kommen. Das einzige, was es deutlich erschwert, ist die Befriedigung mit einem Vibrator; mit einer kleinen Spitze wäre ohne das sekundäre Schild wohl ein Orgasmus erreichbar. Mit sehr starken Vibrationen wäre das aber vermutlich auch mit diesem Schild möglich, wenn man den ganzen Gürtel zum Schwingen bringt. An so etwas habe ich anfangs auch ein paar mal gedacht, aber ich habe es nicht ausprobiert. Seit diesen Gedanken habe ich keinen Vibrator mehr im Haus, um nichts zu riskieren.
Seit Monaten kein Orgasmus:
Seit ich den Gürtel nun ständig trage, habe ich keinen Orgasmus mehr gehabt. Anfangs habe ich das sehr vermißt, da ich mich ja so gerne selbst befriedigte. Doch darüber bin ich jetzt hinweg. Mein Verlangen nach Selbstbefriedigung ist durch die ständige Präsenz des Gürteln mittlerweile fast vollständig verschwunden. Ich könnte mir mittlerweile zwar vorstellen, daß ich mich auch bei angelegtem Gürtel ohne Vibrator bis zum Orgasmus bringen könnte. Die Ausgangsbasis dazu wäre eine Rückenlage wie ich sie bei Einschieben einer Binde unter den Gürtel einnehmen muß. Dann komme ich mit einem Finger sogar bis an meine Klitoris. Ein schneller Orgasmus wäre damit aber kaum möglich, dazu reichen die Berührungsmöglichkeiten nicht aus. Diese Lage ist allerdings alles andere als bequem und daher ist aus einigen wenigen Versuchen in dieser Richtung bisher zum Glück nichts geworden. (Ergänzung zum obigen Punkt: auch in dieser Hinsicht würde das sekundäre Schild nichts bewirken).
Die Kleidung über dem Keuschheitsgürtel:
Ich trage weitgehend die gleiche Kleidung wie vorher, meist sind das Jeans und darüber eine weite Bluse und jetzt im Winter meist auch ein Pullover. Da ich keine extrem engen Jeans trage und auch nicht besonders mag, ist das kein Problem. Jemand der es nicht weiß, daß ich einen Keuschheitsgürtel trage, der sieht es auch nicht. Es hat allerdings etwas gedauert bis ich auch selbst davon überzeugt war, daß es niemand sieht, auch nicht meine Kinder. Nur wenn ich mich stark bücke, könnte jemand eventuell die Ketten über meinen Pobacken durchscheinen sehen. Aber so ein Bücken muß in kritischen Fällen ja nicht sein.
Die Bewegungsfreiheit:
Meine Bewegungsfreiheit ist durch den Gürtel sehr wenig eingeschränkt, nur im Bauchbereich bin ich dadurch etwas steifer. Anfangs hat mich das schon gestört, aber mittlerweile kompensiere ich das irgendwie durch andere Bewegungen, und es ist mir meist nicht einmal mehr bewußt. Ein enges Korsett schränkt die Bewegungsfreiheit da schon erheblich mehr ein. Mit dem Gürtel muß ich nur aufpassen, daß ich keine schnellen Bewegungen in Situationen mache, in denen irgendwo starke Reibung entstehen kann. Anfangs geschah auch das sehr bewußt, mittlerweile läuft es meist automatisch ab.
Es bleibt aber eine harte Zeit:
Alles hört sich mittlerweile sicher sehr positiv an, doch ganz so leicht ist ein so langes Tragen eines Keuscheitsgürtels nicht. Es sind weniger die oben beschriebenen alltäglichen Probleme, wie z. B. mit der Hygiene. Es ist mehr das fast ständige Bewußtsein, mein eigenes Gefängnis mit mir herumzutragen, ohne es entfernen zu können. Also eher ein psychisches Problem. Und manchmal ist es auch nur der verzweifelte Wunsch, mal richtig tief durchathmen zu können, denn das verhindert das Taillenband auch. So ist das ganze ein ständiges Wechselspiel zwischen einer Euphorie, es schon so lange geschafft zu haben und andererseits der Verzweiflung, wenn der Gürtel einfach nur drückt oder sonst irgendwie stört. Ich bin trotz alledem mittlerweile ganz zuversichtlich, daß ich es bis Mai schaffen werde. Es ist zwar ein wenig länger als geplant, aber wir haben uns dazu einen Tag ausgewählt, der für mich und meinen Mann eine besondere Bedeutung hat.
.... Ende (vorerst)
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And here is the end:
4. Kapitel Die letzten Monate
05.02.97
Momentan gibt es nicht viel zu sagen, ich trage meinen Keuschheitsgürtel noch immer und habe mich in gewisser Weise an den Alltag mit ihm gewöhnt. Aber ich freue mich trotzdem über jeden Tag, der den Rest meiner Tragezeit verkürzt.
Ich erwarte jetzt bald meine nächste Periode; diese Zeit mit angelegtem Gürtel zu verbringen, bleibt für mich nach wie vor eine alles andere als schöne Situation. Danach steht diesmal noch etwas anderes Unangenehmes an - mein Mann will mir im Anschluß an meine Periode für mindestens 2 Wochen wieder das sekundäre Schild anlegen, um mal für etwas Abwechlung in meinen Alltag zu sorgen. Diesmal allerdings ohne die Gefahr, daß ich damit auch die Zeit meiner Regelblutungen verbringen muß. Ich habe zwar protestiert, aber wollte es dann doch nicht ablehnen. Mal sehen, wie das diesmal wird.
18.03.97
Der Umgang mit meinem Keuschheitsgürtel ist für mich mittlerweile fast zur Normalität geworden. Oft nehme ich ihn über Stunden hinweg kaum noch wahr. Sogar das Taillenband stört mich jetzt nur noch wenig; allerdings ist es nach wie vor das Unangenehmste an der ganzen Sache. Der erhöhte hygienische Aufwand läuft bei mir jetzt weitgehend automatisch ab - zumindest solange ich nicht meine Tage habe und solange ich kein sekundäres Schild trage. Daß eine derartige Gewöhnung an diese gnadenlose Stahlfessel möglich ich, habe ich mir anfangs nicht vorstellen können. Doch es hat ja auch Monate gedauert, bis es soweit war.
Das sekundäre Schild habe ich gut zwei Wochen ertragen müssen, aber das liegt jetzt erst mal hinter mir. Und es war bei diesem Mal weitaus weniger unangenehm, als ich es in Erinnerung hatte. Aber ich habe es ja auch nicht während meiner Tage getragen. Das Unangenehme beim Tragen des sekundären Schildes ist, daß der in den unteren Bereich des Gürtels gelangende Urin sich nicht an allen Stellen abtrocknen läßt. Das führt nach einigen Stunden zu unangenehmem Geruch. Um dieses Problem zu lösen, habe ich mich meist zweimal pro Tag in die Wanne der Dusche gesetzt und mich unten herum gut abgespült. Damit ließen sich die Geruchsprobleme ausreichend in den Griff bekommen. So ein Reinigungsvorgang ist zwar in wenigen Minuten erledigt, doch er erhöht nochmals den sowieso schon recht hohen hygienischen Aufwand. Ich kann daher nicht behaupten, daß ich dieses Zusatzteil besonders mag. Aber ich werde es nach meiner nächsten Periode wohl wieder tragen müssen. Damit ich mich auch daran richtig gewöhne, meinte mein Mann und ich habe es wieder mal akzeptiert.
Ich denke häufig darüber nach, wie es wäre, wenn ich für eine noch viel längere Zeit oder gar für immer einen Keuschheitsgürtel tragen müßte. Anfangs glaubte ich, daß ich das auf Dauer nicht ertragen würde. Mittlerweile weiß ich, daß ich es wohl könnte. Auch mit dem völligen Entzug der sexuellen Aktivitäten könnte ich wohl leben. Nur in der anfänglichen Entwöhnungsphase habe ich mir hin und wieder Sex gewünscht, aber da waren dann die körperlichen Behinderungen, wie das enge Taillenband, die mich solche Gedanken schnell verdrängen ließen. Und jetzt, wo ich den Gürtel ertragen kann, denke ich seltsamerweise kaum noch an Sex. Ich habe momentan aber nicht vor, den Gürtel länger zu tragen als geplant. Und mein Mann würde mich sicher auch nicht dazu zwingen, wenn ich es nicht selbst will.
05.04.97
Seit ein paar Tagen trage ich dieses lästige sekundäre Schild nun wieder und es ist vorgesehen, daß ich es bis zum geplanten Ende nicht mehr abgenommen bekomme. Das bedeutet, daß ich auch meine nächste Periode damit verbringen muß. Mir ist schon jetzt nicht sehr wohl bei dem Gedanken daran. Aber das soll so eine Art krönender Abschluß werden. Ich denke immer noch manchmal daran, wie das so wäre, für immer verschlossen zu sein, aber das will ich nicht wirklich. Ich will auch mal wieder richtig den Sex genießen und sehen, wie das nach einer so langen Enthaltsamkeit wird. Mein suchtartiges Verlangen nach ständigen sexuellen Aktivitäten, was manchmal sogar mehr als einmal am Tag dazu führte, daß ich mich selbst befriedigte, ist durch den Gürtel mittlerweile völlig gedämpft. Und so kommt es, daß ich derzeit relativ wenig an Sex denke. Dabei hatte ich das anfangs eher anders erwartet. Ich dachte anfangs, daß das Verlangen nach Sex während der Enthaltsamkeit zunehmen würde. Aber es entwickelte sich genau andersherum.
28.04.97
Nun sind es nur noch wenige Tage bis zu meiner Befreiung. Die letzten Wochen sind erstaunlich gut verlaufen. Die Freude auf das baldige Ende hat wohl dazu beigetragen. Ich weiß jetzt, daß man mit einem Keuschheitsgürtel auch auf Dauer leben kann. Ich habe es allerdings nicht vor.
Ich habe meine Periode gerade hinter mir, und das mit angelegtem zweitem Schild. Auch hierbei gab es diesmal keine ernsthaften Probleme mehr. Die Hygiene konnte ich durch mehrmalige tägliche Sitzbäder ausreichend sicherstellen. Und eine dünne Binde kann ich mittlerweile auch recht schnell unter das Schrittband schieben. Es ist schon erstaunlich, wie man sich an so extrem veränderte Umstände gewöhnen kann.
05.05.97
Ich trage den Keuschheitsgürtel immer noch. Genauer gesagt, ich trage ihn schon wieder. Und wie schon in den Wochen davor, ist auch das lästige zweite Schild angelegt. Bezüglich der weiteren Tragedauer ist momentan noch alles offen. Wie es dazu kam, will ich jetzt berichten:
Das Ende der Tragezeit war auf den 1. Mai festgelegt. Wir hatten unsere Kinder zu den Großeltern geschickt, um ganz ungestört sein zu können. Ich hatte vermutet, daß mein Mann mich schon morgens von meinem lästigen Quälgeist befreien würde. Doch er wollte mich noch etwas hinhalten. Wir machten einen ganz netten Ausflug und besuchten abends ein sehr gutes Restaurant. Als wir dann wieder zuhause waren, war es schon nach 22 Uhr.
Jetzt sollte der große Augenblick meiner Befreiung kommen. Ich mußte mich ganz ausziehen, bis auf den Keuschheitsgürtel, für den hatte ich ja selbst keinen Schlüssel. Mein Mann öffnete eine Flasche Champagner und wir tranken das erste Glas. Ich mußte dann meinem Mann versprechen, daß ich mich nach Ablegen des Gürtels den ganzen Abend lang nicht selbst an meinem Unterleib berühren würde. Für meine Lust wollte er an diesem Abend ganz allein sorgen.
Nachdem mein Mann den Gürtel entfernt hatte, duschten wir gemeinsam. Mein Mann sorgte für die sorgfältige Reinigung meines Unterleibs, den ich ja selbst nicht berühren durfte. Ich hielt es vor Gailheit kaum noch aus, doch er machte alles so vorsichtig, daß es noch eine längere Zeit dauerte, bis ich meinen ersten Orgasmus genießen konnte. Wir durchlebten unwahrscheinlich schöne heiße Stunden. Die lange Abstinenz hatte sich für mich wirklich gelohnt.
Schließlich war mein Mann so erschöpft, daß er sich nicht mehr wach halten konnte. Ich war trotz mehrerer Orgasmen immer noch sehr erregt. Und so kam es, daß ich an mir herumzuspielen begann. Irgendwie muß ich dabei etwas laut geworden sein. Und so merkte ich viel zu spät, daß mein Mann mich beobachtete. Und dann ging es ganz schnell, bis ich wieder in meinem Keuschheitsgürtel steckte. Für den kurzen Rest der Nacht wurden dann auch noch meine Arme auf dem Rücken gefeßelt, so daß ich nur noch auf dem Bauch einigermaßen bequem liegen konnte.
Am nächsten Morgen entfernte mein Mann zwar sehr bald meine Armfesseln, doch der Gürtel blieb dran. Auf eine neue Terminfestlegung für das Ende der Tragezeit wollte er sich bisher nicht einlassen. Jetzt ist er erst mal wieder für eine Woche auf Dienstreise und er ließ mich in dem Glauben zurück, daß ich den Gürtel noch sehr lange tragen muß, da ich es anscheinend immer noch nicht gelernt habe, mich zu beherrschen.
Irgendwie hatte ich mir das anders vorgestellt. Ich hatte nie wirklich daran gedacht, daß ich den Gürtel noch länger tragen muß und mich innerlich ganz auf den vereinbarten Termin eingestellt. Und so kann ich mich momentan überhaupt nicht damit abfinden, daß ich diesen Quälgeist noch immer an mir haben muß. Oft denke ich daran, ihn aufzubrechen, um dieser Situation endlich ein Ende zu setzen.
13.05.97
Seit Montag Morgen ist der Keuschheitsgürtel nun nicht mehr an meinem Körper. Ohne vorherige Ankündigung und ohne eine größere Zeremonie nahm mir mein Mann den Gürtel plötzlich ab.
Auch wenn ich angezogen bin, fühle ich mich momentan nackt. Ich habe mich anscheinend doch schon sehr an den ständigen Druck des Gürtels gewöhnt. Aber ich genieße jetzt meine neue Freiheit und fühle mich irgendwie wie ein neuer Mensch. Bisher habe ich mich noch nicht wieder selbst befriedigt und ich habe vor, das in Zukunft auch ganz bewußt zu vermeiden. Ich weiß jetzt, daß ich es auch ohne Sex sehr lange aushalten kann und ich weiß, wie schön es nach einer langen Abstinenz sein kann. Ich habe mir vorgenommen, das in Zukunft auch ohne ein Hilfsmittel schaffen. Ganz leicht fallen wird das mir aber sicherlich nicht. Deshalb habe ich mit meinem Mann zwei Absprachen getroffen, die mich dabei unterstützen sollen:
Zunächst eine Abschreckungsmaßnahme: Falls mein Mann mich einmal bei der Selbstbefriedigung erwischen sollte, muß ich meinen Keuschheitsgürtel in den darauf folgenden 2 Monaten ohne die kleinste Unterbrechung tragen, und das sogar mit dem sehr lästigen Zusatzschild. Wenn ich meiner Sucht wieder verfalle, wird es unweigerlich passieren, daß es mich dabei erwischt, denn dann brauche ich den Orgasmus mehrmals täglich.
Als zweites eine Vorsorgemaßnahme: Mein Mann hat die Schlüssel zu meinem Keuschheitsgürtel behalten. Das heißt, daß ich ihn nicht mehr ablegen kann, wenn ich ihn einmal an mir ver- schlossen habe. Sollte ich es rechtzeitig merken, daß ich mich nicht mehr beherrschen kann, kann ich mir nun den Gürtel selbst anlegen und so das schlimmste unumkehrbar verhindern. Ab dem Moment, ab dem ich meinem Mann mitteile, daß ich mir den Gürtel angelegt habe, muß ich allerdings zwei Wochen bis zu meiner Befreiung warten. Das soll verhindern, daß ich diese Notbremse zu oft ziehe. Auch wenn ich den ersten Orgasmus nicht mehr verhindern kann, kann ich auf diese Weise dann danach, wenn mir meine Tat bewußt wird, verhindern, daß eine Sucht entsteht.
Rückblickend kann ich sagen, daß mein Keuschheitsabenteuer eine sehr interessante Lebenserfahrung war. Und ich bin sogar etwas stolz darauf, das geschafft zu haben, denn einfach war das insgesamt nicht.
Ende
As many people asked me wether Annis story continued, here is what she mailed me on the 20.1.1998 (01.20.1998 for foreigners):
Hallo Jan,
viele Dank für Deine Nachfrage. Ich muß Dich aber in dieser Hinsicht etwas enttäuschen, da sich seit meinem Extremabenteuer nicht viel in dieser Hinsicht ereignet hat.
Allerdings habe ich meinen Keuschheitsgürtel nicht ganz vergessen. Ich habe ihn zwar nach meinem Extremabenteuer eine längere Zeit nicht mehr angefaßt, dann fehlte mir aber doch irgendwie etwas. Und so habe ich ihn seitdem ein paar Mal für Zeiträume zwischen ein und drei Wochen wieder getragen. Das erste Liebesspiel danach ist immer ein starkes Erlebnis; allein dafür lohnt sich die erzwungene Enthaltsamkeit. Meine letzte dreiwöchige Keuschheitsphase endete genau am Heiligabend. Die Stunden nach dem Aufschließen waren mein schönstes Weihnachtsgeschenk.
Bei jedem Mal war es anfangs wieder ganz schön hart, doch das ist ja andererseits auch das Reizvolle daran. Die veränderten Bewegungsabläufe und den erschwerten Umgang mit der Körperhygiene hatte ich immer recht schnell wieder drauf und so hatte ich auch keine Probleme mehr mit wunden Stellen, wie sie anfangs mehrmals vorkamen.
Ich werde meinen Keuschheitsgürtel sicher auch in Zukunft noch gelegentlich wieder tragen, doch nach einem zweiten Extremabenteuer ist mir bisher nicht. In letzter Zeit denke ich oft wieder darüber nach, wie es wäre, durch ein Piercing über längere Zeit verschlossen zu sein. Doch bisher hatte ich nicht den Mut, mich piercen zu lassen. Und ich habe auch noch nichts in dieser Richtung gesehen, das geeignet wäre, die Selbstbefriedigungsmöglichkeiten ausreichend zu erschweren.
![[RULER]](schnoerkel.gif)
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